Trauerbegleitung

Schon als Babys lernen wir, dass uns Mama und Papa mit lächelndem Gesicht mehr lieben, als wenn wir weinen und schreien.

Ganz früh beginnen wir, unsere Trauer hinunter zu schlucken und so zu tun, als ob wir fröhlich sind, um die Liebe unserer nächsten Bezugspersonen nicht zu verlieren.

Unsere natürlichen, lebendigen Gefühle gefrieren allmählich.

Um den immer wieder aufflammenden Schmerz über den Verlust unserer Lebendigkeit zu betäuben, greifen wir irgendwann zu zu viel Essen, Alkohol, Zigaretten, Sex, Arbeit…..und finden das normal, weil es alle tun. Oder wir entwickeln diverse Krankheiten.

Wir werden depressiv, das bedeutet, wir fühlen einen grauen Schleier zwischen uns und dem Leben und finden keinen Ausweg.

Durch einschneidende Erlebnisse wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen oder Tieres, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Diagnose einer schweren Krankheit meldet sich neben der aktuellen, auch die alte Trauer und droht, uns zu verschlingen.

Die uns angeborene Überlebenskunst des Trauerns möchte neu gelernt werden.

Wir haben alles in uns, um lebendige und fühlende Menschen zu sein.

In der Einzelbegleitung und/oder im geschützten Rahmen einer kleinen Gruppe, mithilfe von Gesprächen, geleiteten Meditationen, Ritualen, Klängen und eigenem schöpferischem Ausdruck, lernen wir unsere alte und gegenwärtige Trauer und Wut kennen, diese auszudrücken und in neue Lebendigkeit zu verwandeln.

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